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Korkboden vom Fachhandel in Nienburg
Kork besteht aus Millionen kleiner, luftgefüllter Zellen. Deshalb federt er beim Gehen leicht nach und fühlt sich auch im Winter warm an.
Bei Korkboden gibt es zwei Bauarten. Massive Korkplatten werden vollflächig verklebt und danach versiegelt oder geölt. Klick-Kork trägt eine Korkschicht auf einer Holzfaserplatte und liegt schwimmend wie Laminat. Die Oberflächen reichen vom klassischen Naturkork bis zu Holz- und Steinoptiken. In unserer Ausstellung in Marklohe spüren Sie den Unterschied zu harten Böden schon beim ersten Schritt.
Ob geklebt oder geklickt wird, klären wir beim Aufmaß. Massiver Kork braucht einen glatten, gespachtelten Untergrund. Die Verlegung übernimmt ein Fachbetrieb aus der Region, den wir beauftragen, zu einem vorher festgelegten Preis.
Virtueller Rundgang: Erleben Sie unsere Ausstellung von zu Hause aus
Sie möchten sich vorab einen Eindruck verschaffen? Spazieren Sie digital durch unseren Fachmarkt in Marklohe. Entdecken Sie unsere Ausstellung für Bodenbeläge und Türen, stöbern Sie durch das Sortiment und planen Sie Ihren Besuch bequem vom Sofa aus. Klicken Sie sich einfach durch. Ihre Fragen beantworten wir anschließend gerne persönlich vor Ort oder telefonisch.
Korkboden Vorteile
Kork schluckt Geräusche. Schritte klingen im Raum deutlich leiser als auf Laminat, und auch der Trittschall zur Wohnung darunter wird gedämpft. In Kinderzimmern, im Arbeitszimmer und im Mehrfamilienhaus macht sich das jeden Tag bemerkbar.
- Rückstellkraft: Leichte Abdrücke von Möbeln oder Absätzen gehen mit der Zeit wieder zurück.
- Stoßdämpfend: Gläser und Teller überstehen einen Sturz auf Kork häufiger als auf Fliese.
- Küche und Bad: Massiver, versiegelter Kork ist dort möglich, wenn der Hersteller ihn dafür freigibt.
Korkboden verlegen lassen
Massive Korkplatten werden meist mit Kontaktkleber verlegt und bekommen danach vor Ort ihre Oberfläche, sofern sie nicht ab Werk versiegelt sind. Klick-Kork liegt schwimmend wie Laminat und ist schneller fertig, verträgt aber weniger Feuchtigkeit an den Kanten.
- Akklimatisieren: Platten und Paneele vorher rund zwei Tage im Raum lagern.
- Fußbodenheizung: Kork dämmt, deshalb nur dünne, ausdrücklich freigegebene Böden wählen.
- Versiegelung: Rohe Platten werden nach dem Kleben mehrfach lackiert oder geölt.
- Übergänge: Zur Fliese oder zum Parkett gleicht ein Profil die Höhe aus.
Kleber, Sockelleisten und Profile stellen wir passend zum Boden zusammen. Den Termin und die Trocknungszeit nach dem Versiegeln stimmen wir mit dem Fachbetrieb ab, damit Sie wissen, ab wann der Raum wieder nutzbar ist. Verlegt wird zum Festpreis.
Korkboden Pflege
Kork selbst ist robust, geschützt wird er aber von seiner Oberfläche. Solange Lack oder Öl intakt sind, bleibt Schmutz oben und lässt sich leicht entfernen. Wird die Schicht dünn, zieht Wasser in den Kork.
- Reinigen: Saugen und nebelfeucht wischen, Wasser nie stehen lassen.
- Pflegemittel: Für lackierten Kork eine Pflegeemulsion, für geölten ein passendes Pflegeöl.
- Sonne: Naturkork verändert im direkten Licht seinen Farbton, abgedeckte Stellen bleiben heller.
- Stuhlrollen: Weiche Rollen oder eine Schutzmatte unter dem Schreibtischstuhl.
Ist die Versiegelung abgelaufen, lässt sich massiver Kork anschleifen und neu lackieren. Klick-Kork mit Werksoberfläche wird dagegen meist nur gepflegt. Passende Pflegemittel, etwa von Osmo, führen wir unter Farben, Lacke und Zubehör.
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Massivkork oder Klick-Kork: Was passt zu Ihnen?
Wie leise Kork klingt und wie sich eine Holzoptik auf Kork anfühlt, lässt sich im Katalog kaum zeigen. In unserer Ausstellung auf 2.000 m² in Marklohe besprechen wir mit Ihnen, welche Bauart zu Ihrem Raum und Untergrund passt.
Unsere Korkboden Kataloge
In unserem Katalogportal finden Sie die Bodenprogramme unserer Lieferanten, darunter Korkböden. Achten Sie bei den technischen Daten darauf, ob die Oberfläche ab Werk versiegelt ist oder nach dem Verlegen behandelt wird. Auch die Freigabe für Fußbodenheizung steht dort.
Häufig gestellte Fragen zu Korkboden
Klebekork besteht aus massiven Korkplatten, meist 4 bis 6 mm stark, die vollflächig auf den Estrich geklebt werden. Ist die Oberfläche nicht schon ab Werk versiegelt, wird sie nach dem Verlegen vor Ort lackiert oder geölt. Das dauert länger, ergibt aber eine geschlossene Fläche ohne offene Kanten. Klick-Kork ist ein Fertigboden mit einer Korkschicht auf einer Holzfaserplatte, oft mit zusätzlicher Korkdämmung auf der Unterseite. Er liegt schwimmend und ist direkt nach dem Verlegen begehbar. Dafür reagiert die Trägerplatte empfindlich auf Wasser an den Fugen. Für Küche und Bad ist deshalb meist Klebekork die bessere Wahl.
Das ist möglich, aber nicht mit jedem Korkboden. Kork dämmt Wärme, und genau das bremst eine Fußbodenheizung. Entscheidend ist der Wärmedurchlasswiderstand des gesamten Bodenaufbaus, der 0,15 m²K/W nicht überschreiten sollte. Dünner Klebekork, vollflächig auf den Heizestrich geklebt, bleibt meist darunter. Klick-Kork mit zusätzlicher Korkdämmung auf der Unterseite liegt dagegen oft darüber, die Räume werden dann spürbar langsamer warm. Vor der Verlegung braucht der Estrich ein Aufheizprotokoll. Ob ein bestimmter Boden freigegeben ist, prüfen wir anhand der Herstellerangaben.
In der Küche ja, in beiden Bauarten. Verschüttetes sollte trotzdem nicht lange liegen bleiben. Im Bad kommt es auf die Bauart an. Massiver Klebekork mit geschlossener Lackschicht ist dort möglich, wenn der Hersteller ihn für Feuchträume freigibt. Klick-Kork mit Holzfaserträger eignet sich für das Bad dagegen nicht, weil Wasser an den Fugen die Platte aufquellen lässt. In beiden Fällen gehören die Randfugen dauerelastisch geschlossen. Direkt in der bodengleichen Dusche hat Kork nichts verloren. Vor Waschbecken und Wanne ist er für viele eine angenehm warme Alternative zur Fliese.
Klick-Kork ist auf einem ebenen Estrich ähnlich schnell verlegt wie Laminat. Bei Klebekork kommen mehr Arbeitsschritte zusammen: Der Untergrund wird gespachtelt, die Platten werden geklebt und bei unbehandelter Ware anschließend in mehreren Durchgängen versiegelt. Zwischen den Schichten muss der Lack trocknen, das verlängert die Bauzeit. Raumform, Anschlüsse und das Entfernen alter Beläge kommen hinzu. Grote Holzfachhandel misst deshalb zuerst vor Ort auf und nennt Ihnen danach einen verbindlichen Preis für Material und Verlegung. Was dazugehört, steht auf unserer Seite zu den Serviceleistungen.
Der Kork selbst gibt nach, Kratzer entstehen deshalb vor allem in der Oberfläche. Sand unter den Schuhen und Krallen von Hunden hinterlassen auf Lack sichtbare Spuren, auf matten Oberflächen fallen sie weniger auf als auf glänzenden. Druckstellen von Möbeln gehen dagegen oft wieder zurück, weil Kork elastisch ist. Ein Schmutzfänger am Eingang, Filzgleiter unter Stühlen und weiche Rollen am Bürostuhl halten die Oberfläche lange in gutem Zustand. Ist die Versiegelung nach Jahren abgelaufen, lässt sich massiver Kork anschleifen und neu lackieren. Klick-Kork mit Werksoberfläche wird dagegen getauscht, wenn eine Platte beschädigt ist.
In vielen Häusern liegt noch Kork aus früheren Jahrzehnten, und oft lohnt sich die Aufarbeitung. Voraussetzung ist, dass die Platten fest auf dem Untergrund kleben und noch genug Materialstärke haben. Dann wird der alte Lack abgeschliffen, lose Stellen werden nachgeklebt und die Fläche neu versiegelt. Danach wirkt der Boden deutlich frischer, behält aber seinen Charakter. Sind viele Platten hohl, gebrochen oder stark abgelaufen, ist ein neuer Belag meist sinnvoller. Ob sich das Abschleifen lohnt, sehen wir uns beim Aufmaß an. Parkettschleifmaschinen für eigene Arbeiten können Sie bei uns ausleihen.
Das sagen unsere Kunden
Ihr ELG-Holz-Ratgeber: Wissenswertes rund um Bodenbeläge
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